1. Patenschaftsturnier sorgt für tolle Stimmung

Eines Abends nach dem Mannschaftstraining – die Sommersaison war längst beendet – kam der Mannschaftsführer der Herren 55 auf die Idee, mit seinen Mannschaftskollegen eine Patenschaft für eine Jugendmannschaft zu übernehmen. Dem war eine besondere Begegnung mit zwei Jugendlichen auf dem Tennisplatz vorausgegangen, die ihn zu seinem Vorgehen veranlasste. Es handelte sich bei dieser Begegnung aber nicht etwa um die starke Spielweise der Kinder oder dergleichen, sondern um etwas ganz Banales: Die Kinder zeigten sich schlichtweg freundlich und zuvorkommend den Erwachsenen gegenüber.

Mag es auch noch so banal sein, es ist heute leider nicht mehr selbstverständlich. Auf jeden Fall wurden schnell die Mannschaftskollegen informiert und die Initiative ergriffen.
In Absprache mit dem Jugendtrainer und später dem Vorstand kam man schließlich überein, die Kosten für die Essen einer Jugendmannschaft nach den Verbandsspielen zu übernehmen. In der Folge schlossen sich zwei weitere Mannschaften dieser Initiative an, so dass drei unserer fünf Jugendmannschaften für die Saison 2008 „versorgt“ waren. Schließlich folgten bereitwillig auch zwei Eltern unserer Jugendlichen dem Beispiel mit der privaten Spende einer Mannschaft. Die „Versorgung“ der Jugendlichen für das Jahr 2008 war damit bereits Ende 2007 gewährleistet.

Um der Bezeichnung „Patenschaft“ allerdings auch gerecht zu werden, sollten sich die Kinder und deren Paten aber auch persönlich kennenlernen. Damit ging man erstmals offensiv neue Wege im Club: Generationenübergreifende Veranstaltungen waren bis dato rar gesäht, abgesehen von Sommerabschlussfesten. In einem Verein, der mittlerweile zu einem Drittel von Jugendlichen – im wahrsten Sinne des Wortes – „lebt“, wurde es dazu aber auch höchste Zeit. Kurz vor den ersten Verbandsspielen war es dann soweit: Das Patenschaftsturnier wurde durchgeführt.

Bei Kaiserwetter wurden vier Doppeldurchgänge gespielt, bei denen jeweils ein Jugendlicher immer mit einem anderen Erwachsenen – seinem Paten – spielen durfte. Die älteren Herren wunderten sich über so manche Schläge der Jugendlichen, während diese ob der taktischen Raffinesse der älteren Herrschaften manches Mal staunen mussten. Alles in allem herrschte eine tolle Atmosphäre auf der Anlage, bei dem jeder mit Spaß und Freude bei der Sache war.
Im Anschluss an die Duelle auf dem Tennisplatz sorgten Grillwürste, Steaks und Cevapcici für das leibliche Wohl und ließen das Turnier würdig ausklingen. Damit die beiden privat gesponserten Mannschaften auch zu ihrem Einsatz kommen konnten – ein Spiel gegen ihren Privatspender widerspräche jedem Sinn – , wurden diese zu einem Freundschaftsspiel gegeneinander auf die Anlage berufen. Auch sie erhielten natürlich ein reichhaltiges Essen nach ihrem Einsatz.

Text und Bilder: Marco Ganzhorn

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